Dritter Advent – Worauf kommt es wirklich an?

Ein Gedicht zum dritten Advent, dass aufzeigt wie oberflächlich unser Denken doch so oft ist.

Lasst uns auf das Wesentliche schauen.

Menschen die uns lieben, denn wir wissen nicht wie lange wir sie um uns haben.

Zeit mit unseren Kindern, denn sie werden schnell groß und haben dann andere Pläne.

Respekt vor Menschen die uns vertrauen, denn das ist kostbar und darf nicht als selbstverständlich hingenommen werden.

Ich sitze hier mit meinem kleinsten Sohn auf dem Schoss. Er mag nicht schlafen, ich wollte Euch schreiben. Ich war genervt, er weinte bitterlich.

Da war er wieder, der Moment der Entscheidung, was ist wirklich wichtig?

ER, in diesem Moment ER! „Dritter Advent – Worauf kommt es wirklich an?“ weiterlesen

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…“

Heute berichtet Euch die liebe Tabea von Lenita Kidsfashion, was uns Frauen miteinander verbindet.

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Als wir uns im Sommer kennenlernen durften, haben wir mit Freude festgestellt, dass wir den christlichen Glauben miteinander teilen. Ich hatte euch Ihre wundervollen handgearbeiteten Modestücke für Kinder schon in dem Artikel „Der Stil der kleinen Pfälzerin“ vorgestellt.

Uns verbindet der  Glauben daran, dass Jesus Christus in die Welt gekommen ist um uns von unseren Sünden zu erlösen.

Das genau feiern wir an Weihnachten. Advent bedeutet „Ankommen“. Wir Christen warten auf die Ankunft unseres Retters. Leider wird dies allzuoft in der heutigen Zeit vergessen. Der Stress und der Trubel, lassen die wahre Botschaft um Weihnachten ganz klein erscheinen oder gar gänzlich verschwinden. Umso wichtiger ist es, dass wir uns darauf zurück besinnen. „„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…““ weiterlesen

2. Advent

Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

(Erich Kästner)

Ein Märchen zur Weihnachtszeit *

Es war einmal vor langen Zeit… Nein Quatsch! So lange ist es noch gar nicht her und doch fing es märchenhaft an. Da Märchen ja bekanntlich in die Weihnachtszeit passen, werde ich Euch heute darüber berichten.

„Ein Märchen zur Weihnachtszeit *“ weiterlesen

Perlen Südwestdeutschlands

Winterzauber in Freinsheim

Bei uns in der Pfalz ist der Winter angekommen. Pünktlich zum ersten Advent rieselte der Schnee leise und romantisch vom Himmel. Da uns als Familie momentan nicht der Sinn nach Hektik und vielen Menschen steht, suchten wir einen Ort der Ruhe und Besinnlichkeit. In Freinsheim wurden wir fündig.

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Freinsheim ist eine kleine Stadt im Landkreis Bad Dürkheim. Mit Ihren 5000 Einwohnern gehört sie zu den kleineren Städten in Rheinland-Pfalz.

Sie besticht durch Ihren mittelalterlichen Stadtkern und hält einen Zauber inne, fast wie in einem Rosamunde Pilcher Film. Romantik pur zur Weihnachtszeit.

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Freinsheim besteht nach geologischen Erkenntnissen seit ca. 5000 Jahren. Ganz schön alt. Aber erst seit dem 6. Jahrhundert bestand ein Gemeinwesen und die erste Erwähnung stammt aus dem Benedektinerschloss in Weißenburg, über dass ich schon berichtet habe.

Im 15. Jahrhundert fiel Freinsheim an die Kurpfalz. Noch heute schmückt das damals gebaute Eisentor die Stadt. Im Erfolgekrieg 1689 wurde die Stadt jedoch wie viele andere stark zerstört. Bis auf die Grundmauern brannte alles ab. Erst im frühern 18. Jahrhundert folgte der Wiederaufbau. Der wirtschaftliche Aufschwung sorgte für eine neue angenehmere Epoche. Nach der Französischen Revolution und dem Wiener Kongress kam Freinsheim mit der linksrheinischen Pfalz und ähnlich wie Speyer, zum Königreich Bayern, und blieb dies bis zum ersten Weltkrieg.

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Freinsheim gehörte danach wie die gesamte Pfalz zum Bundesland Rheinland-Pfalz, welches nach dem 2. Weltkrieg gebildet wurde. Seit 1972 ist sie Verwaltungssitz einer Verbandsgemeinde. Mit Wirkung vom 23. Juni 1979 erkannte die Landesregierung Freinsheim wegen seiner historischen Bedeutung als Stadt an.

Der zauberhafte Weihnachtsmarkt

„Winterwonderland“ war mein erster Gedanke, als wir durch diese zauberhafte Stadt und Ihrem Weihnachtsmarkt flanierten. Anders als in anderen Städten der Region, waren nicht viele Menschen in den verschneiten Gassen unterwegs und uns empfing eine Ruhe, die so kaum noch zu finden ist.

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Der Weihnachtsmarkt wird in der Regel von kleineren Handwerkern der Umgebung präsentiert. Auch die Verkostung ist meistens von Locations vor Ort und teilweise typisch pfälzisch.

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Da kann es schon mal vorkommen, dass man mit einer Hutmacherin ins Gespräch kommt, während die Dame an einem Hut arbeitet oder freundliche Künstler kennenlernt.

Die evangelische Kirche hatte etwas ganz besonderes für die Gäste der Stadt geplant und darauf werde ich ein wenig eingehen.

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Die Krippenausstellung

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Jedes Wochenende können Besucher in der protestantischen Kirche eine traumhaft schöne Krippenausstellung, mit Weihnachtskrippen aus aller Welt bewundern.

Einfach traumhaft und alleine deswegen ist Freinsheim schon eine Reise wert. Im Foyer der Kirche kann man Handarbeiten und Köstlichkeiten eigens für die Kirche hergestellt kaufen. Die Einnahmen aus diesem Verkauf kommt „Brot für die Welt“ zugute.

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Martin Palm, der Pfarrer der Kirche berichtete mir, dass die Kirche saniert werden muss, dass nötige Geld fehlt und die Kirchenmitglieder so nun gemeinsam entschlossen haben der Not Abhilfe zu schaffen. Die Spenden der Krippenausstellung, werden für die Sanierung genutzt. Genau wie die Einnahmen vom Verkauf eines besonderst hübschen Puzzels. Jedes Mitglied wird fotografiert und aus den einzelnen Bildern wird eine Kollage der Freinsheimer Kirche kreiiert. Welch entzückende Idee!

Beim Adventskaffee, welcher am ersten Advent stattfindet, wurden wir herzlich empfangen und wärmten uns bei Kaffee und Kuchen auf.

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Tusche und Feder

Besonders herausgestochen hat die Künstlerin Jennifer Grosser aus Grünstadt.

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Die 4 -fache Mutter zaubert mit Tusche und Feder traumhaft schöne Bildnisse auf Steine und Papier.

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Aber auch wunderbare Aquarelle und Fotographie kann man bei Ihr finden.

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Ich bin total begeistert von Ihren filigranen Arbeiten und kann sie wärmsten empfehlen.

Am 16. & 17.12.2017 ist sie wieder auf dem Weihnachtsmarkt Freinsheim, im Retzerhof im Kelterhaus zu finden. Aber auch Ihre eigene Homepage ist ein Besuch wert. Vielleicht findet bei Jengro der ein oder andere noch ein exquisites Weihnachtsgeschenk.

Die schöne Heimat

Ich habe mich gestern wieder ganz neu in unsere schöne Heimat verliebt und werde mit meinen Kindern Freinsheim nun gewiss öfter besuchen.

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