Mit ganzem Herzen Einkaufen*

Mit einem kleinen Artikel Grüße ich Euch Leser aus meiner Blogpause…

Einkaufen mit Herz

Das Kaufen der Tüten im Supermarkt, ist uns allen schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Gerne nehme ich dahin meine Körbe oder großen gekauften Tüten mit. Jede dieser Tüten offenbart, wo sie gekauft wurde und es stört mich eigentlich nicht sonderlich, sie aus dem Auto in den Einkaufswagen zu legen. So weit so gut …

Neu ist jedoch folgende Situation

Ein Nachmittag in der Stadt, ich kaufe ein Cocktailkleid samt passender Stola, ein festliches Kleid für die Festtage, ein Kaschmirstirnband etc…

Diese Einkäufe machen den meisten Frauen Spaß und ganz ehrlich, gehört zu eben diesem freudigen Erlebnis das Heimtragen der Einkaufstüten. Gerade in der Weihnachtszeit liebte ich die schön dekorierten Exemplare.

Die Schätze an der Kasse

Cocktailkleider Daniela Dorrhauer
Die Einkaufsschätze

Ich legte meine Schätze also an die Kasse und freute mich über meine neuen Errungenschaften. Schwanensee und Heiligabend, dazu diese schönen Kleider, herrlich! Ihr kennt dieses Sinnieren sicherlich aus eigener Erfahrung. Die Verkäuferin fragte nun wie immer, ob ich bar zahle oder mit Karte … Ich öffne den Geldbeutel …

„Benötigen Sie eine Tüte? „

„Ja, logisch“

„Das macht dann 0,25 Cent extra“

„ÄHHHM bitte was???!!! Wir sind hier bei Peek und Cloppenburg „

„Ja, dies ist eine neue Regelung und Sie müssen die Taschen nun zahlen.“ ( Am Rande, bei anderen Geschäften ist mir das schon aufgefallen. Aber bei Peek…?!)

Da dachte ich an ein Gespräch neulich mit einer Bekannten. Sie kaufte einen Trenchcoat von Burberry. Selbes Spiel, die Tüte musste bezahlt werden. Man bedenke, bei einem Trenchcoat von Burberry. ( Es war allerdings kein Burberry Geschäft sondern ein Geschäft, das diese Edelmarke verkauft)

Das läuft dann ungefähr folgendermaßen ab.

„Guten Tag! Der Trenchcoat kostet 1799,00 Euro. Benötigen Sie eine Tüte? Das macht dann 0,25 Cent extra…“

Bei allem Respekt?! Wo sind wir im Bezug auf Kundenfreundlichkeit gelandet… Umwelt hin, Umwelt her ( auch mir liegt diese sehr am Herzen) , es hätte gewiss auch andere Lösungen gegeben. Einfach in die Preise mit einrechnen wäre eine Lösung gewesen.

Doch dazu erläuterte mir die Dame bei Douglas, auch da zahlt man für Tüten, dieses nicht Miteinrechnen dient zur Erziehung der Bevölkerung. Klasse, da dachte ich doch, ich sei erwachsen und werde nun an der Kasse beim Bezahlen „erzogen“!

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Nun gut, Jammern hilft nicht, sondern Lösungen schaffen und meine sieht folgendermaßen aus.

Ich sehe es nicht ein Tüten zu erwerben, wenn ich mehrere hundert Euro in Geschäften lasse. Anderseits mit Alditüte oder der klassisch blauen Ikeabag einen Burberrytrench, ein Cocktailkleid oder ähnliches aus dem Geschäft zu tragen?! Lächerliche Vorstellung!

Meine Lösung – Die MiniMenschlein Bag

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Beim Stöbern auf Instagram wurde ich auf den Shop von Leonie Lutz über Ihren Blog www.minimenschlein.de aufmerksam.

Eine Tasche aus leichtem aber strapazierfähigem Canvas-Gewebe, welche zu 80 Prozent aus Biobaumwolle besteht und zu 20 Prozent recyceltem Polyester.

Diese Tasche punktet durch ihre schlichte Eleganz und wird als i-Tüpfelchen von einem pinkfarbenen Herz geziert. Ganz anders als Jutebeutel oder Ikeabags, gefällt mir persönlich der graue Canvas äußerst gut und da sich die graue Tasche falten lässt, kann ich sie auch gut in meine Handtasche stecken!

MiniMenschlein Bag Daniela Dorrhauer
Im „Heimathafen“ der Stadt Lu
MiniMenschlein Bag daniela dorrhauer
In der Abendsonne

Der Canvas-Stoff aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle mit einem Mix aus recyceltem Polyester, wurde in einem kontrollierten Betrieb der Fair Wear Foundation hergestellt. Somit erfolgt die Produktion der Tasche nach deren strengen sozialen Kriterien.

MiniMenschlein Bag Daniela Dorrhauer
Mein kleiner Gentleman

Um es kurz zu fassen, nicht nur ich bin begeistert, sondern auch mein Sohn, für den ich heute einiges einkaufen musste. Er trug die Tasche ganz gentlemanlike durch die Stadt und lobte das angenehme Tragen durch die längeren Trageriemen.

Diese Tasche wird mich nun überall mit hinbegleiten und in Zukunft sage ich aus vollem Herzen

„Nein danke, ich benötige keine Tüte, denn ich habe meine eigene Tasche dabei! „

MiniMenschlein Bag - www.classicgratefulmom.blog
An der Kasse

 

Nach dem Einkaufen am Rhein
Nach dem Einkaufen am Rhein

*Diese Tasche habe ich selbst gekauft und berichte aus meiner eigenen Erfahrung. Dennoch kennzeichne ich diesen Artikel als Werbung

3 Kommentare zu „Mit ganzem Herzen Einkaufen*

  1. Liebe Daniela, liebe Wienlady,

    Hintergrund ist folgender: In vielen Ländern gibt es nach wie vor einen extrem hohen Verbrauch an Plastiktüten (schaut mal nach Italien oder England, dort wird jede Banane einzeln verpackt und die Leute schleppen 10 Mini-Tüten nach Hause). Um dies einzudämmen hat das Bundesumweltministerium 2016 eine EU-Richtlinie unterzeichnet, nach der Plastiktüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden dürfen. Wienladys Vorschlag ist natürlich am besten: Die Läden sollten einfach ganz auf Plastiktüten verzichten und dafür chice Papiertüten ausgeben.

    Herzliche Grüße
    Dani

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    1. Liebe Daniela, die Hintergründe sind mir beim Schreiben schon durchaus klar gewesen. Das Thema wurde in den Nachrichten ja genug debattiert… Denoch sehe ich die Klarheit in dieser Sache nicht ganz so wie Du. Es wäre ein Leichtes allgemein auf Papiertüten umzustellen. Douglas verwendet jene schon sehr lange. Daher erschliessen sich mir die Beweggründe der Händler Geld dafür zu verlangen nicht ganz! Weg von Plastik sehe ich ein, weg von kundenfreundlicher Verpackung nicht. Zumal die Tüten von denen Du schreibst, nach wie vor kostenlos und massenhaft in der Obst und Gemüse Abteilung ausgegeben werden. Aber wie gesagt, Lösungen schaffen kann Spaß machen und die MiniMenschlein Bag verbindet sogar mehrere Aspekte. Biologisch korrektes Material, faire Arbeitsbedingungen und schickes Aussehen. Dazu gross genug für schöne Einkäufe. Auch Dir herzliche Grüße Daniela

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  2. Ein schönes Jahr für dich liebe Daniela,
    Zu dem Taschenthena lässt sich einiges sagen.
    Gelinde gesagt, finde ich es unverschämt bei solch hochwertigen und vor allem hochpreisigen Kleidungsstücken einen extra Obulus für die Tasche zu entrichten.
    Viele Händler sind schon längst auf Papiertaschen ( Recycling) umgestiegen.
    In Österreich/ Wien zahlst Du übrigens nichts für das Sackerl.
    Damit keine Missverständnisse aufkommen, es geht mir nicht um 0,25€ sondern diese Unverschämtheit.
    Liebe Grüße
    Wienlady

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