Dritter Advent – Worauf kommt es wirklich an?

Ein Gedicht zum dritten Advent, dass aufzeigt wie oberflächlich unser Denken doch so oft ist.

Lasst uns auf das Wesentliche schauen.

Menschen die uns lieben, denn wir wissen nicht wie lange wir sie um uns haben.

Zeit mit unseren Kindern, denn sie werden schnell groß und haben dann andere Pläne.

Respekt vor Menschen die uns vertrauen, denn das ist kostbar und darf nicht als selbstverständlich hingenommen werden.

Ich sitze hier mit meinem kleinsten Sohn auf dem Schoss. Er mag nicht schlafen, ich wollte Euch schreiben. Ich war genervt, er weinte bitterlich.

Da war er wieder, der Moment der Entscheidung, was ist wirklich wichtig?

ER, in diesem Moment ER!

Er braucht gerade meine Geborgenheit. In anderen Momenten benötigen andere meine Aufmerksamkeit. Den Menschen die mit uns ihr Leben etwas teilen, sei es in Form von Zeit oder einfach Vertrauen in uns als Person. Die uns lieben, achten und respektieren mit unseren Fehlern. Die natürlich selbst welche besitzen und doch unser Leben kostbar machen. Das ist wertvoll und darf nicht im Stress verworfen und Wünschen von Nichtigkeit geopfert werden.

Habt den Mut von Euch wegzusehen und die anderen um euch herum wahrzunehmen. Das kostet Kraft und ist nicht immer einfach. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass es sich mehr als lohnt. Es ist so wichtig und es kommt viel zurück. In Form von Vertrauen, Liebe und Respekt. Dies sind die wahren Werte, die das Leben kostbar machen. Lest doch passend dazu den Gastbeitrag von Tabea.

Ich wünsche euch eine gesegnete dritte Adventwoche

Eure Daniela mit dem kleinen Söhnchen, welcher sich vorlesen lässt, was Mami da schreibt.

 


Ein Kommentar zu „Dritter Advent – Worauf kommt es wirklich an?

  1. Liebe Daniela,
    du hast es wirklich auf den Punkt gebracht. Vor lauter materiellen Gütern, dem vielen Gefunkel und Glitzern in der Vorweihnachtszeit und der Bilderflut, die alle das perfekte Leben vorgaukeln, vergessen wir, was wirklich zählt in unserem Leben, in unseren Beziehungen. Aber gerade in einer Zeit, in der immer mehr Beziehungen zerbrechen, Menschen vereinsamen und die sozial Schwachen nur als Last und Belastung empfunden werden, sollten wir innehalten und uns kurz überlegen was wirklich wichtig ist. Es sind die Beziehungen zu unseren Partnern, zu unseren Kindern, zu Freunden und Verwandten und auch zu den uns Fremden. Wenn wir hier etwas übersehen oder gar kaputtmachen, kann es oft nicht mehr gut gemacht werden. Kinder entwachsen dem Elternhaus, Partner entfremden sich und plötzlich sind dann die unüberwindbaren Gräben da, die nicht mal durch bösen Streit oder so etwas entstanden sind, sondern nur aus Mangel an Liebe, Interesse am anderen Menschen…
    Ich wünsche dir und deiner Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest
    Dagmar

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