Bemerkenswert

Stay classy and be grateful

20170822_134906„Sei Dir selbst treu und vergesse niemals dabei dankbar zu sein“

Dies ist einer meiner Leitsätze im Leben. Werte wie Treue, Aufrichtigkeit und Dankbarkeit sollte jeder von uns innehaben. Auf Instagram folgen mir viele liebe Menschen, welche dieselben Werte im Leben verfolgen. So ist meine Idee entstanden. Die Idee vom eigenen Blog.

„Klassisch – Dankbar – Mama“

Einige von Euch kennen mich schon als M.Daniela vom Instagram Account                    „classic_ grateful_mom“    

Persönlich bin ich Mama von drei wunderbaren Kindern und seit nun mehr als 12 Jahren glücklich verheiratet.

Wir leben in der wunderbaren Pfalz, haben Freude an Kultur, Musik, Literatur und Mode. Außerdem spielt der christliche Glaube eine wichtige Rolle in unserem Alltag.

Auch kennen einige von Euch schon über Instagram meinen geliebten Großvater, der mit seinen über 97 Jahren voller Vorfreude auf dieses Projekt blickt und es kaum abwarten kann uns  hier von seinem Leben in Ostpreußen und Schlesien zu berichten. Selbst als seine Enkelin bin ich gespannt, noch unbekannte Erzählungen von ihm zu hören.

Euch erwarten spannende Erzählungen aus unserem Alltag, Familie und Beruf. Geschichte über europäische Königshäuser und Ihre Vergangenheit, literarische Vorstellungen für groß und klein, Musik und musikalische Reisen durch die Vergangenheit, Berichte über Kunst und das Leben vergangener Epochen. Ausflugsziele in der Pfalz und dem Bereich unserer Heimat dürfen nicht unerwähnt bleiben.

Kurz zusammengefasst, unsere wunderbaren Erfahrungen und Erlebnisse in der Familie und darüber hinaus, werden Euch schön kompakt und dennoch spannend erzählt.

Lasst Euch entführen in die elegante Art des Familienlebens, das durchaus auch mal vollkommen chaotisch sein kann und doch immer Grund zum Danken bereithält. Die jahrelangen Erfahrungen einer „Classy-Grateful-Mom“

Eure „Daniela Dorrhauer“

 

 

 

Perlen Südwestdeutschlands

Mit „Perlen Südwestdeutschlands“ beginne ich eine Kolumne über wunderbare Städte, magische Reiseziele und verträumte kleine Ortschaften im Südwesten Deutschlands. Historisch belegt bekommt Ihr einen Einblick in die Entstehung dieser Perlen und vielleicht auch den Anreiz Euch auf eine Reise zu dem ein oder anderen Ort zu begeben. „Perlen Südwestdeutschlands“ weiterlesen

Der Stil der kleinen Pfälzerin

Meine kleine Tochter liebt wie viele Mädchen in Ihrem Alter Kleider. Daher haben wir sie in allen Variationen.
Ihr Lieblingskleid möchten wir euch heute vorstellen.

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Lenita  mit Liebe handgefertigte Einzelstücke

Im Frühjahr wurde ich auf Tabea von Lenita Kidsfashion aufmerksam. Sie war noch  realativ neu auf Instagram und hat ein paar wunderbare Kleidungsstücke für eine Mama mit dem Profil  mama.agnes  auf Instagram genäht. Da wir uns sofort in Ihre Arbeit verliebten, bat ich Tabea meiner Tochter ein Kleid zur Einschulung im Stil von Prinzessin Estelle aus Schweden zu nähen. Mit Hilfe von einigen meiner lieben Follower suchten wir den passenden Stoff aus und waren völlig überwältigt von dem Ergebnis.

Tabea eroberte schnell die Herzen der Bloggermamas und Kolleginnen, da Ihre Arbeit einzigartig schön, hochwertig und liebevoll genäht ist. Sie zeichnet sich durch Qualität und Design aus.
Die selbst entworfene Mode von Tabea ist edel und ein wenig nostalgisch verspielt. Jedoch niemals kitschig.

Downton Abbey Feeling

Jetzt im Herbst sind wir ganz verliebt in das wunderschöne Kleid aus Baumwolle.

Der Blütenstoff erinnert ein wenig an den englischen Stil und der Schnitt an den Zauber vergangener Zeiten. Downton Abbey lässt grüßen.

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Besonders schön ist der verstellbare Kragen mit dem Band aus Spitze, das zu einer großen Schleife gebunden wird, die über den Rücken fällt.

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Für die Haare hat uns Tabea ein Band angefertigt, dass sich vielseitig einsetzen lässt. Offen getragen wie ein Haarreif, im Zopf eingebunden oder festlich als Hochsteckfrisur im viktorianischen Stil getragen, ist alles möglich. In der kommenden Vorweihnachtszeit, werden wir dies gewiss noch oft zu festlichen Events meiner Tochter ins Haar binden.20171027_210446

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Stilvoll unterwegs im Herbst

Im Herbst Kleider stilvoll zu tragen, stellt oft eine Herausforderung dar. Gerade für Kinder ist es wichtig, dass sie trotz der Freiheit an den Beinen nicht frieren. Wie bei den großen Damen ist es nicht immer einfach, warm angezogen zu sein  und doch dem Kleid die Eleganz nicht zu rauben.

Wir haben uns für einen cremefarbenen Wollmantel mit Bindegürtel entschieden. Dazu passend braune Lederstiefel von Gallucci und Strumpfhosen, welche die Farbe der Rosen im Kleid aufgreifen.

Ganz edel und perfekt in Szene gesetzt ist das Outfit mit einem Kragen aus Fakefur in Creme, welchen wir bei Jacadi gefunden haben.

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Aber auch die Mütze und der Schal von Mayoral mit Ihren Rosenelementen lassen ein wunderschönes Gesamtbild entstehen.

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So edel und doch kindgerecht angezogen steht der Erkundung  unserer schönen Pfalz und von Südwestdeutschland nun nichts mehr im Wege.

In Ihrem Onlineshop http://www.lenita-shop.de und auf Instagram unter lenita_kidsfashion könnt Ihr die wundervolle Arbeit von Tabea  kaufen.

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Das Kleid meiner Tochter und sämtliche Kleidungsstücke haben wir selbst erworben. Mit diesem Artikel gebe ich meine persönliche Erfahrung weiter. Aufgrund der neuen Richtlinien kennzeichne ich diesen Artikel jedoch mit Werbung.

 

Der Zauber des Waldes

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„Wenn Du einmal Kummer und Sorgen hast, dann gehe mit offenen Augen durch den Wald und in jedem Baum und in jedem Strauch und in jedem Tier und in jeder Blume wird Dir die Allmacht Gottes zum Bewusstsein kommen und Dir Trost und Kraft spenden.“ Herzog Max von Bayern in Sissi

Schon als kleines Mädchen fand ich diesen Rat von Sissis Vater in den bekannten Filmen mit Romy Schneider, sehr treffend. Ich liebte den Wald und das Spazieren in dieser wohltuenden Stille. Die Geräusche und Gerüche ließen mich in fremde Welten träumen.

Nun haben wir glücklicherweise nicht alle Kummer und Sorgen! Trotzdem ist es für jeden eine Wohltat im Wald zu spazieren. Gerade im Herbst  ist es erfrischend die Schönheit der veränderten Natur zu bestaunen und die Tiere zu beobachten.

Warum also nicht in den momentan doch warmen Herbsttagen den Zauber des Waldes genießen.

Es lohnt sich! Seele und Geist werden es uns danken

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch

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Bienvenue à Wissembourg

Herbstferien, Sonne, Lust auf Frankreich.

Mit diesem Gefühl sind meine Kinder und ich an diesem wunderbaren Herbsttag aufgewacht und da das schöne Frankreich von unserer Garage bis zur Grenze nur gute 50 Minuten entfernt ist, stiegen wir ins Auto und fuhren los.

Schon der Weg durch die Deutsche Toskana, wie die Pfalz gerne genannt wird, ließ die Herzen meiner Kinder und das meine einen ruhigeren und doch begeisterten Takt schlagen. Wunderschöne Herbstfarben zierten die Bäume und Weinberge und auf der ersten Anhöhe konnten wir einen traumhaften Blick bis in die französischen Vogesen genießen. Das schöne Wörtchen „Vogesen“ auf einem Straßenschild an der Grenze hat dann sein übriges getan. Wir passierten am deutschen Weintor, welches ich in einem anderen Bericht genauer vorstellen möchte, die Grenze und schon waren wir da, im schönen Wissembourg.

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Wissembourg

Wissembourg (dt.Weißenburg) im Norden Frankreichs, ist eine trotz vieler Kriege gut erhaltene Stadt mit mittelalterlichem Stadtkern. Dieser traumhafte Ort mit seinen verwunschenen Gassen, wunderschönen alten Fachwerkhäusern, der Abteikirche St.Peter und Paul, dem 1450 erbauten Salzhaus, einem ehemaligen Hospital, und dem schönen Rathaus, lädt geradezu dazu ein, sich in andere Zeiten zu träumen. Perfekt, um mit kleinen Kindern die Vergangenheit und Ihre Geschichte zu  erkunden.

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Die Benediktinerabtei

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Alles begann im 7.Jahrhundert mit der Gründung einer Benediktinerabtei, welche zuvor ein Kloster war. Weißenburg war von 1306 bis 1697 eine freie Reichsstadt  welche zum 1354 gegründeten Zehnstädtebund elsässischer Reichsstädte gehörte.  Dieser Dekapolis (franz. Décapole) unterlag dem Bündnis, sich gegenseitig bei der Verteidigung ihrer Rechte und Freiheiten zu unterstützen.

Ein kluger Plan, nicht wahr?! So waren die Städte augenscheinlich  den Angriffen von Außen gewappnet. Und doch, konnte dieses Bündnis trotz aller Vorkehrungen die Stadt nicht in dem Maß wie gedacht schützen.

Im Jahr 1440, begann der Bürger Eikhart Artzt die Geschichte seiner Heimat Weißenburg in einer Chronik festzuhalten. Wenn dieser damals gewusst hätte, welchen Dienst er der Stadt über Jahrhunderte leistet.

Die Geschichte um Wissenbourg – Spannung pur

20171009_145503(0)In den folgenden Jahrhunderten spielten sich aufregende Geschichten rund um Wissembourg ab.

Eine tragische Geschichte zwischen 1480 und 1503 beschäftigte ganz Wissembourg, den Kurfürsten von der Pfalz, Philip den Aufrichtigen, den römisch-deutschen König und späteren Kaiser Maximilian I und sogar die damaligen Päpste Innozenz VIII und  Alexander VI. Denn diese endete mit der Überflutung von Wissembourg und verursachte katastrophale wirtschaftliche Schäden.

Auslöser war ein Streit zwischen Hans von Throta, dem Burgherren des nahen Bergwartstein, und dem Kloster von Wissembourg. Dieser Burgherr staute in Folge der Auseinandersetzung  das ganze Wasser der Lauder an, um daraufhin den entstandenen Stausee ohne Vorwarnung über die Stadt zu ergießen. Kaum vorstellbar, was damals in den armen Bürgern vorgegangen sein musste.

Von einem Feind, der sich in diesem Maße rächt, ließ sich die Stadt jedoch nicht in die Knie zwingen und so erholte sich Wissembourg in den nächsten Jahrzehnten. Zumal es sich dieser Burgherr mit dem Borgia Papst in Italien  verscherzte und somit andere Sorgen hatte.

Dunkle Zeiten bringen düstere Kriege

Doch dies blieb nicht lange so. Die folgenden Jahrhunderte waren immer wieder aufs Neue von dunklen Zeiten geprägt.

Ein Bauernaufstand, der dreissigjährige Krieg und der Durchmarsch verschiedener Armeen prägen die Stadt bis ins Jahr 1945.

Nach den Bauernkriegen (1525) bekennt sich Wissembourg zur Reformation (1534), welche durch Heinrich Motherer  und Martin Brucer eingeführt wurde, und erlebt  im 16. Jahrhundert bis zum dreissigjährigen Krieg einen gewissen Wohlstand, welcher sich vor allem auf dem Handel mit Weingütern, Kastanien und Leinen  aufbaut.

 

 

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Aber dies sollte nicht lange so bleiben, denn die im Jahre 1525 von der Kurpfalz und Kurtrier unterworfene Reichsstadt wurde im Zuge des westfälischen Friedens 1648  von Frankreich gewaltsam in seinen Besitz eingenommen und gehörte damit ab 1680 gemeinsam mit dem Elsass zu Frankreich.

Die Strategie der verbrannten Erde

Doch der tiefste Schlag sollte noch folgen. Im Jahr 1677 wurde dreiviertel der Stadt auf Befehl von Ludwig des XIV. , bekannt als der Sonnenkönig, zerstört. Das Rathaus, die Mühlen und 70 Wohnhäuser fielen den Flammen zum Opfer. Ein herber Schlag für die freie Reichsstadt.

Erst im Jahr 1741 hat der damalige Bürgermeister J.P.H. Mulberger nach Plänen von Joseph Massol ein neues Rathaus in Auftrag gegeben, das bis heute steht.

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In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Stadt regelmäßig in der Folge von Kriegen die Zugehörigkeit der Länder Deutschland und Frankreich.

Mit einem Sieg der preussischen Truppen im Jahr 1870 gehörte die schöne mittelalterliche Stadt zu Deutschland. Seit 1945 gehört sie nun  endgültig zum Elsass und somit zu Frankreich.

Wissembourg  in der Gegenwart

Noch heute hat man beim Durchschreiten der Altstadt das Gefühl, ein Teil der Vergangenheit zu sein und dies war gewiss nicht unser letzter Besuch dieser wunderschönen Stadt.

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Au revoir Wissembourg  ♥♥♥  Wir kommen bald wieder

 

 

 

Durch die Vergangenheit der Königshäuser Europas

Herbstzeit ist Teatime Zeit.

Bald ist es draussen wieder stürmisch und ungemütlich.Die schöne Zeit im Freien neigt sich dem Ende zu und viele Aktivitäten spielen sich wieder in den heimischen vier Wänden ab.Dies hat vor zwei Jahren schon dazu geführt, dass wir sobald es draussen herbstlich wird,die tägliche Teatime eingeführt haben.Regelmäßig am Nachmittag in den Herbst und Wintermonaten kocht bei uns der Teekessel und die Tassen werden gefüllt. Eine heimische und warme Atmosphäre hat sich dabei eingeschlichen und je länger wir diese Zeit zelebrieren umso mehr widmen wir uns der Geschichte Europas.

Wer ist König Leopold I ?

Diese Frage beschäftigt uns seit unseren Familienurlauben in De Panne,einem kleinen Küstenort in Belgien an der französischen Grenze.

Von unserer Ferienwohnung aus sehen wir  ein großes Monument, dass oftmals auch zum Spielen einlädt, da es mit wundervollen Treppen geziert ist. Direkt am Strand thront in seiner epischen Pracht diese Statur und regt früher oder später zum Nachdenken und Nachforschen an.

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Königreich Belgien

Belgien ist ein Staat in Westeuropa.Es grenzt an die Niederlande, Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Aufgrund meiner Liebe zum Meer sind wir eher durch Zufall auf dieses schöne Land gestoßen.Schnell musste es gehen, da eine lange Reise mit mehreren Kleinkindern doch recht anstrengend werden kann.Ausserdem überschnitten sich in diesem Jahr die Ferien mit der Urlaubzeit meines Mannes nur um ein paar Tage und so sollte unser Reiseziel relativ unkompliziert zu erreichen sein.Durch Google fanden wir letztendlich die Lösung und so sind wir in „De Panne“ gestrandet.

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„An diesem traumhaften Strand betrat Leopold I das erste Mal seine zukünftige Heimat.

Ob er dabei auch solch einen wunderbaren Sonnenuntergang bestaunen konnte?“

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Belgien war nicht immer eine föderale konstitutionelle Erbmonarchie.Erst im 19. Jahrhundert kam mehr durch Zufall als durch Planung ein König an die Macht und dieser erste Monarch war Leopold I (1790-1865) .

Ursprünglich war geplant, dass er Königsgemahl in England wurde. Da aber seine Frau Charlotte-Augusta (1796-1817) früh verstarb musste der Prinz aus dem deutschen Adelshaus zu Sachsen-Coburg und Gotha andere Wege einschlagen und diese werde ich in den nächsten Monaten genauer beschreiben.

Zudem folgen interessante Erzählungen wie er doch noch Einfluss am englischen Königshof fand und seine Nichte Victoria zur einer der größten Herrscherinnen aller Zeiten machte.

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Lasst Euch entführen in eine spannende Reise durch Europas Adelshäuser und genießt dabei vielleicht sogar „a cup of tea mit belgischen Waffeln“

 

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